EGLCC® Zertifizierungs- und Registrierungsprozess
Der einheitliche Antrag auf EGLCC-Zertifizierung und -Registrierung (im Folgenden „Antrag“ genannt) hat das Ziel, alle notwendigen Informationen über LGBTIQ-geführte und -betriebene Unternehmen (im Folgenden „Unternehmen“ genannt) zu sammeln, die davon profitieren möchten, sich mit anderen LGBTIQ-Unternehmensinhaber*innen innerhalb des EGLCC-Netzwerks, mit multinationalen Unternehmen sowie mit anderen Organisationen zur Unternehmensentwicklung zu vernetzen.
EGLCC® Europäische LGBTIQ-Unternehmenszertifizierung
Das zertifizierte Unternehmen muss sowohl mindestens 50,1 % des Unternehmenseigentums als auch der Unternehmensführung in den Händen von LGBTIQ-Person(en) haben und formelle Dokumente vorlegen, die diesen Status belegen. Zertifizierte Unternehmen erhalten ein offizielles Zertifikat über den Status als europäisches LGBTIQ-Unternehmen für einen Zeitraum von drei Jahren zu einem Preis von 180 € für diesen Zeitraum.
EGLCC® Registrierung
Registrierte Unternehmen müssen legal tätig sein und zu einem bestimmten Anteil im Eigentum und unter der Leitung von LGBTIQ-Person(en) stehen. Die Registrierungen werden von den lokalen Kammern validiert und kostenlos in die EGLCC® -Datenbank europäischer LGBTIQ-Unternehmen aufgenommen. Registrierungen berechtigen nicht zur Ausstellung einer schriftlichen Bestätigung des Status.
Warum einen Antrag stellen?
Die EGLCC®-Zertifizierung und die EGLCC®-Registrierung sind Prozesse, durch die ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) mit Sitz in den Ländern des geografischen Europas eine Bestätigung seines Status als LGBTIQ-Lieferant durch eine anerkannte unabhängige Stelle erhält. Dies stärkt die Position von LGBTIQ-KMU in inklusiven Lieferketten, da Organisationen des privaten und öffentlichen Sektors, die Waren oder Dienstleistungen von solchen KMU beziehen, ihre Ausgaben bei vielfältigen Lieferanten nachweisen und ihr unternehmerisches Engagement für verantwortungsvolle und inklusive Beschaffung fördern können.






